Das eigene Elektroauto zuhause mit Solarenergie aufladen

Elektroautos werden immer beliebter und erschwinglicher für den Großteil der Förderung. Nicht zuletzt wegen zahlreichen Förderungen und Subventionen des Staates. Die Klimakrise betrifft uns alle und eine deutliche Co2-Einsparung durch Elektroautos sind ein erster Schritt zur Bewältigung der Krise.

In Großstädten und Ballungsgebieten gibt es mittlerweile viele Ladestationen, an denen man sein Elektrofahrzeug aufladen kann. Auf der Webseite Ladesäulenregister kann man sehen, wo sich Ladesäulen in seiner Nähe befinden. Dort erkennt man zudem, dass es auf dem Land noch viele weiße Stellen gibt, in denen es nur wenig Möglichkeiten gibt, sein Elektroauto aufzuladen. Eine Alternative ist es, dass Elektroauto über eine eigene Ladestation aufzuladen, dies ist komfortabler uns spart zudem Geld.

Beim Kauf des Elektroautos sollten Sie bestenfalls mal nachfragen, welche Ladestationen vom Hersteller empfohlen werden. Einige Automarken haben eigene Ladestationen zu ihren E-Autos. Oftmals können diese aber auch andere Fahrzeug-Fabrikate genutzt werden, denn die meisten nutzen den Typ 2-Stecker. Es gibt trotzdem noch einige E-Autos aus Asien oder Amerika die noch den Typ 1-Stecker nutzen.

Eigene Wallbox als Alternative zu öffentlichen Ladestationen

Zwar kann man das Auto über die Haushaltssteckdose aufladen, dies ist jedoch nicht zu empfehlen, da die Haushaltssteckdose nicht für das lange Laden unter hoher Last ausgelegt ist. Es besteht deswegen die Möglichkeit, dass das Kabel, der Stecker oder auch die Steckdose überhitzen. Schlimmstenfalls kommt es sogar zum Kabelbrand.

Um maximale Sicherheit gewährleisten zu können gibt es sogenannte Wallboxen (Wandladestationen). Diese müssen über professionelle Schutzeinrichtungen gegen Gleich- und Wechselstromfehler verfügen, die verhindern, dass Personen einen Stromschlag bekommen, wenn beispielsweise eine Leitung defekt oder ein Kontakt feucht geworden ist. Zudem lässt sich mit einer Wallbox auch höhere Ladeleistungen zu. Bis zu 22 kW sind möglich.

Mit einer Wallbox können Sie beispielsweise einen BMW i3 innerhalb von 3 Stunden bis zu 80% aufladen. Nutzen Sie die Vorteile einer Wallbox, um die Sonne direkt in Ihren Tank zu packen.

Beispielsweise lässt sich mit einer Wallbox ein BMW i3 innerhalb von 3 Stunden bis zu 80% aufladen.

Unsere Ladestationen von GLASVORDACH.DE sind beispielsweise 259 x 475 x 220 mm groß und wiegen ca. 10kg. Die Kabellänge beträgt ca. 7,5m und man kann den Ladevorgang bequem per App steuern.

Die richtige Auslegung zählt

Die mögliche Ladeleistung für E-Autos variiert sehr stark und hängt von dessen internen Ladegerät ab. Im Moment variiert sie zwischen 3,7 und 22kW. Je höher die Leistung ist, desto schneller kann ein Elektroauto aufgeladen werden. In der Realität spielen jedoch auch das Ladekabel und die Ladestationen und das schwächste Glied bestimmt dabei die echte Ladegeschwindigkeit. Von daher ist es wichtig, alle Komponenten gut aufeinander abzustimmen. Weiterhin sollte man bei sehr starken Lade Leistungen beachten, dass die Installation sehr kostspielig ist und auch eine Genehmigung vom örtlichen Netzbetreiber benötigt.

Die Vorteile ein Elektroauto zuhause aufzuladen

Es gibt zahlreiche Vorteile und Gründe, warum Sie Ihr Elektroauto Zuhause aufladen sollten. Zum einen sparen Sie Zeit, da man nicht extra zu einer externen Ladestation fahren muss und zum anderen spart man Geld. Natürlich fallen erstmal höhere Anschaffungs- und Installationskosten an, diese amortisieren sich jedoch schnell, wenn die Tankkosten entfallen.

Wer über ein Solar Carport verfügt profitiert sogar doppelt. Das Elektroauto lässt sich dann nämlich direkt am eigenen Carport aufladen und dies mit umweltschonender und kostensparender Solarenergie.

In Kombination mit einem Solar Terrassendach oder einem Solar Carport vollendet die Ladestation für Ihr Elektrofahrzeug. Sie können den selbsterzeugten Strom direkt und effektiv benutzen. Jährlich können Sie 17.500km mit ca. 15 Quadratmetern Solar-Dach fahren.

Zwar gibt es auch einige Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern Ladestationen zur Verfügung stellen, um das E-Auto während der Arbeitszeit aufladen zu können, dieser Service ist jedoch nur sehr wenig verbreitet aufgrund des steuerlichen Mehraufwands. „Verkauf“ von Solarstrom an Mitarbeitern muss nämlich versteuert werden.

Weiterhin profitiert man mit einer eigenen Ladestation von einer dauerhaften Verfügbarkeit, denn es gibt niemanden der sonst die Station besetzen kann. Anders als bei öffentlichen Stromtankstellen, bei denen die Steckdosen häufig schon besetzt sind oder sogar von anderen Autos zugeparkt werden. Auch muss man sich nicht über Bezahlmethoden Gedanken machen oder sich irgendwo vorher anmelden. Private Ladestationen sind also deutlich komfortabler.

Was kostet eine Ladestation für Elektroautos?

Zunächst sollte man auf Qualität Wert legen, um für die Zukunft bestens ausgerüstet zu sein. empfehlen in den meisten Fällen eine Wallbox mit 11 kW Leistung. Diese liegen je nach Funktionsumfang zwischen ca. 500 € – ca. 1.200 €.

Bei dieser Variante sind sowohl Sicherheit als auch die Ladegeschwindigkeit optimal und die Anschlüsse sind mit fast jedem Elektroauto kompatibel.

Wer sich hingegen für eine Box mit 22 KW entscheidet, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Preise zwischen 1.300 € – 4.000 € werden von den Herstellern aufgerufen. Dafür hat man hier eine besonders kurze Ladezeit.

Zudem kommen noch Kosten für die Installation. Es reicht nämlich leider nicht aus, sich nur für eine Wallbox zu entscheiden und diese am Carport zu befestigen, da die Installation von einem Elektro-Fachbetrieb durchgeführt werden muss.

In der Regel betragen Montage- und Anschlusskosten im Durchschnitt zwischen 500 € und 1.500€.

Falls man sich für 22 kW entscheidet, muss man die Wallbox zudem anmelden. Im Durchschnitt liegen diese bei 500 €.

Förderung von privaten Ladestationen

Auch private Ladestationen werden bundesweit von der KfW gefördert und man kann einen Zuschuss von über 900€ bekommen.

Diese Förderung ist an einige Bedingungen geknüpft:

  • Die Station darf eine Leistung von 11kW aufweisen, falls sie höher ist, muss diese abgeregelt werden
  • Es muss eine intelligente Steuerung für die Ladestation vorhanden sein, die den Ladevorgang zeitlich verschieben kann und zudem die Ladeleistung begrenzen kann.
  • Der Strom muss zu 100 % aus erneuerbaren Energien stammen, also beispielsweise von einem Solar Carport. Sollte das Solar-Dach einmal keine Energie zum Aufladen liefern können und Strom vom Netzbetreiber genutzt werden muss, darf dieser aus erneuerbaren Energien gewonnen werden